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Über den Kirchturm hinaus 30.04.2026

„Von Steinen des Lebens“

„Wenn wir jetzt losgehen, hat jede und jeder von euch die Aufgabe, einen Stein aus dem Wald mitzubringen.“ So lautete der Auftrag an die Konfirmandengruppe bei einer Nachwanderung. Sehr schnell hatte jede und jeder einen Stein in der Hand. Es war alles dabei: vom kleinen Kieselstein bis zum großen Sandsteinbrocken, den man dann doch irgendwann austauschte, weil er auf Dauer zu schwer wurde. Der Stein wurde wie von selbst in der Hand gedreht, befühlt und wärmte sich mit der Zeit auf. „Und was machen wir mit den Steinen?“, kam bald die Frage. „Wartet ab. Befühlt ihn, lasst ihn in euren Händen warm werden.“
Wieder im Quartier angekommen, ließen wir die Steine erstmal bin zum nächsten Morgen liegen. Fast waren sie über Nacht schon wieder vergessen. 

Am Morgen sollten die Konfirmanden und Konfirmandinnen ihre Steine nochmals befühlen und sie den anderen vorstellen: Gibt es Ecken oder scharfe Kanten? Ist etwas abgebrochen? Wie fühlt es sich an, wenn man darüberstreicht? Wo ist der Stein glatt und geschmeidig geworden durch die Zeit? Spürst du den Abrieb? Ist das ein gutes Gefühl? Liegt der Stein schwer in der Hand oder leicht? Wie schnell wird er in der Hand warm? Gibt es an dem Stein etwas Besonderes?
Es gab viel zu entdecken und zu erzählen. Und wir überlegten: Ist das mit unserem Leben vergleichbar? Und mit unserer Beziehung zu Gott? Im Gespräch mit den Konfis wurde der Stein in der Hand zu einem persönlichen Lebensstein. 

Und wieder kam die Frage: „Und was machen wir mit den Steinen?“
Klar, man könnte sie auf andere werfen, andere verletzen oder etwas damit zerstören. Aber der Stein war inzwischen ja zu einem Lebensstein geworden. Liegt es da nicht viel näher, etwas aufzubauen?
Dies war dann die Gemeinschaftaufgabe: „Baut etwas mit eueren Steinen! Die einzige Vorgabe ist: jeder Stein soll seinen Platz in dem Ganzen finden.“
Auch hier waren die Konfis unterschiedlich beteiligt: manche hatten Ideen, andere bauten schon mal drauf los, es fiel auch mal etwas zusammen, andere halfen – aber jede und jeder brachte seinen und ihren Stein ein. 

Ich habe diese Übung schon mit zwei verschiedenen Konfi-Gruppen gemacht und das Ergebnis war jedes Mal überwältigend: eine Gruppe baute ein Haus, die andere die Umfassung für einen Brunnen. Wie genial! Welch ein Statement wurde da erbaut: Symbole für eine beschützte Heimat und dafür, Leben zu ermöglichen! 

Gott hat uns viel mehr als Steine gegeben. Er hat uns Worte gegeben; er hat uns Ideen geschenkt; er hat uns mit Phantasie begabt; ja, er hat uns das Leben und einen Köper geschenkt. Er hat uns mit so vielen Gaben ausgestattet. Er uns auch seinen Geist gegeben, der die Kraft zum Leben verleiht. Der Geist Gottes gibt die Liebe, um auf Menschen und Welt zu achten. Und er gibt die Besonnenheit, erst mal zu beten und innezuhalten und erst dann zu handeln.
Das alles können wir missbrauchen, um anderen weh zu tun, um zu zerstören und Unfriede zu säen. Wir können es aber auch nutzen, damit Leben und das Zusammenleben von Menschen gelingen kann. Alle sind unterschiedlich, aber alle finden ihren Platz. 

In einer Welt und Gesellschaft, wo es Alltag zu werden scheint, dass Menschen diskriminiert, ausgegrenzt und fertig gemacht werden, wo Menschenverachtung und Krieg die Schlagzeilen bestimmen, haben mich das Haus und der Brunnen der Konfis als Symbole sehr berührt.
Danke dafür!
Und Sie? Beim nächsten Spaziergang durch den Wald: suchen Sie sich doch mal Ihren Stein!

Es grüßt Sie

Ihr Oliver Jaehn,

Pfarrer der Prot. Paulusgemeinde Hambach


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